Über mich

Herzlich Willkommen auf der Homepage meiner Praxis. Mein Name ist Magdalena Müller und ich arbeite als staatlich zugelassene Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Eltern in München-Laim.

Qualifikation

  • Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Eintrag in das Arztregister
  • Ausbildung zur analytischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München
  • Studium der Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Abschluss: Diplom-Pädagogin

Berufserfahrung im sozialpädagogischen und therapeutischen Bereich

  • seit 2018 Psychotherapeutin an der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche, Forschungseinheit klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters und Beratungspsychologie an der LMU München
  • seit 2017 in Weiterbildung zur SKEPT-Therapeutin (Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie)
  • seit 2013 tätig als Psychotherapeutin für Kinder- und Jugendliche in eigener Praxis in München-Maxvorstadt
  • Psychotherapeutin am Klinikum München-Harlaching in der Kinder- und Jugendpsychosomatik
  • Mitarbeiterin der psychotherapeutischen Ambulanz für Kinder, Jugendliche, Eltern und Familie an der Akademie für Psychoanalyse und Psychotherapie München
  • Mitarbeiterin einer therapeutischen Jugendwohngruppe in München
  • Arbeit als Diplom-Pädagogin in einer Schutzstelle für Kinder und Jugendliche in München sowie in einer sozialpädagogisch betreuten Wohngemeinschaft für Jugendliche und junge Erwachsene

Praxis

Therapie

Wenn Kinder und Jugendliche heranwachsen, können Störungen auftreten. Dies ist nicht immer Ausdruck einer seelischen Erkrankung, denn ohne Auf und Ab verläuft keine kindliche Entwicklung. Es kann jedoch sein, dass sich Eltern durch anhaltende Störungen verunsichert fühlen. Häufig machen auch Lehrer, Erzieher oder Ärzte auf Probleme aufmerksam, die man untersuchen lassen sollte.

Die Ursachen für eine Störung sind sehr unterschiedlich – und selten offenkundig. Oft können sich weder Bezugspersonen noch die jungen Patienten erklären, warum sie leiden. Es können äußere oder innere Erfahrungen sein, die eine Störung hervorrufen. Kinder und Jugendliche müssen unvermeidlich große Entwicklungsschritte meistern – vom Eintritt in den Kindergarten bis zum ersten selbständigen Wohnen. Nicht wenige erleben diese Stationen als beunruhigende, schwer zu bewältigende Entwicklungsaufgaben. Das gestörte Gleichgewicht kann häufig nach kurzer Zeit wiederhergestellt und eine Krise überstanden sein.

Zeigt sich aber, dass eine Störung anhält, Verstimmungen, Ängste oder Rückzug zunehmen, die Konflikte sich ausweiten oder psychosomatische Erkrankungen auftreten, sollte ein Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut um Rat gefragt werden. Selbstverständlich besteht Schweigepflicht.

Behandlungsverfahren

In Deutschland gibt es drei sozial- und berufsrechtlich anerkannte psychotherapeutische Behandlungsverfahren:

  • Analytische Psychotherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Verhaltenstherapie

Diese drei Verfahren unterscheiden sich in ihrem theoretischen Verständnis zur Entstehung psychischer Erkrankungen und in der Behandlungstechnik. Das psychoanalytische und tiefenpsychologische Krankheitsverständnis geht davon aus, dass seelisch bedingte Erkrankungen auf ungelöste bewusste oder unbewusste innere Konflikte zurückzuführen sind.

Grundlage einer Psychotherapie ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Therapeut, bei Kindern auch zwischen den Eltern des Kindes und dem Behandler. Auf dieser Grundlage, die sich im Verlauf des therapeutischen Prozesses entwickelt, können allmählich belastende Gedanken, Gefühle und Phantasien zugelassen und ausgesprochen werden. Der Therapeut nutzt seine geschulte Wahrnehmung und sein professionelles Verständnis von Beziehungskonflikten in der Behandlungssituation und hilft dem Patienten durch verschiedene Interventionen, einen Zugang zu seiner inneren Welt zu bekommen.

Eltern sind in der Regel die bedeutendsten Bezugspersonen eines Kindes und für sein Wohl existenziell wichtig. Insofern sind sie Bündnispartner für die organisatorische Umsetzung und das Gelingen einer Kindertherapie.

Symptome

Symptomatiken und Krankheitsbilder, die Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten behandeln

  • Ängste, z.B. Nachtängste, Angst vor dem Einschlafen oder Schulangst
  • Depressionen
  • aggressive Verhaltensauffälligkeiten
  • dissoziales Verhalten wie Weglaufen, Schule schwänzen, Stehlen und Lügen
  • Unruhe und Aufmerksamkeitsstörungen (ADS/ADHS)
  • Einnässen und Einkoten
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Albträume
  • untröstliches Schreien, Fütter- und Schlafstörungen bei Säuglingen
  • Kontakt- und Beziehungsstörungen zu Gleichaltrigen und Erwachsenen
  • Trennungsschwierigkeiten, Ablösungsprobleme
  • Probleme mit der Geschlechtsrolle
  • Konzentrations-, Lern- und Arbeitsstörungen
  • körperliche Erkrankungen wie Asthma oder Neurodermitis, an denen häufig seelische Faktoren mitbeteiligt sind
  • körperliche Schmerzen ohne medizinischen Befund, z.B. unklare Bauch- und Kopfschmerzen
  • Selbstmordgedanken, suizidales Verhalten, Selbstverletzung, Neigung zu Unfällen
  • psychogene Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Adipositas
  • seelischer Rückzug
  • selbstverletzendes Verhalten, z.B. Ritzen und Puhlen der Haut, Nägelkauen
  • Sprachstörungen, z.B. Stottern, Mutismus
  • Suchtverhalten
  • Borderline-Störungen
  • Störungen infolge (schwerer/chronischer) Krankheiten
  • Traumatisierung durch sexuellen Missbrauch, Vernachlässigung, Misshandlung
  • Zwänge, d.h. quälende, immer wiederkehrende Gedanken oder Handlungen, Tics

Ablauf

Das Erstgespräch bietet die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens und einer ersten Einschätzung der bestehenden Probleme und Anliegen. Es folgt die sogenannte probatorische Phase, die weitere Termine umfasst. Durch psychologische Testverfahren und weitere Gespräche, ist zu klären, ob eine behandlungsrelevante psychische Erkrankung vorliegt. Ist dies der Fall, wird ein Behandlungsvorschlag gemacht und die Übernahme der Kosten bei der Krankenkasse beantragt.

An diese erste Phase der Therapie schließt sich die eigentliche Behandlung an. Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen findet in Form von Einzelsitzungen (50 Min.) ein- bis zweimal in der Woche, zu einem fest vereinbarten Termin, statt.

Abrechnung

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist eine Krankenbehandlung, deren Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen auf Antrag übernommen werden, von den Beihilfestellen und privaten Krankenversicherungen entsprechend anteilig, je nach Versicherungsvertrag. Die Kostenübernahme erfolgt bei Antragstellung vor Vollendung des 21. Lebensjahres. Begonnene Behandlungen können auch darüber hinaus zu Ende geführt werden. Zum Erstgespräch sollte die Versichertenkarte mitgebracht werden. Es wird keine ärztliche Überweisung benötigt.

Selbstverständlich ist es auch möglich, die Kosten einer Psychotherapie selbst zu übernehmen. Hier richten sich die Kosten nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

Kontakt

Magdalena Müller
Veit-Stoß-Str. 50
80687 München
Telefon: 089-55057775
E-Mail: praxis@magdalena-mueller.de
www.magdalena-mueller.de

Meine Praxis in Laim ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen:

  • mit der S-Bahn (S-Bahnhof Laim), ca. 6 min zu Fuß
  • mit der U-Bahn (U5), Laimer Platz, ca. 10 min zu Fuß
  • mit der Tram 19, Fürstenriederstr. ca. 5 min zu Fuß
  • mit dem Bus Nr. 51, 151 und 168, Fürstenriederstr. ca. 5 min zu Fuß
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